Beim Komponieren spielen oft unbewusste Entscheidungen mit, die das Ergebnis prägen. Dadurch stoßen wir immer wieder an dieselben Grenzen. Wir wiederholen Klischees, anstatt eine unverwechselbare Sprache zu entwickeln. Erst wenn diese Entscheidungen bewusst gemacht werden, öffnen sich neue Möglichkeiten für die eigene Kreativität.

Ihre Fähigkeiten und Interessen bestimmen die Richtung, meine Aufgabe sehe ich darin, Hindernisse aus dem Weg zu räumen, Wissens- oder Verständnislücken zu schließen oder die Grenzen zu prüfen, die sich Ihrer kreativen Arbeit in den Weg stellen.

Eine Auswahl beispielhafter Fragen zu den Disziplinen der Songkomposition:

Harmonik:
  • Wie entwickle ich eine Akkordfolge?
  • Wie gestalte ich einen Akkord spannungsvoller?
  • Wie gestalte ich Übergänge?
  • Wie verbinde ich meine Akkorde mit einem Groove?

Melodik:
  • Wie entwickle ich aus einem Motiv eine Melodie?
  • Wie gestalte ich einen 2. oder 3. Formteil melodisch?
  • In welchem Verhältnis stehen Textmetrik und musikalischer Rhythmus?

Arrangement:
  • Wie gestalte ich den Aufbau und Ablauf meines Songs?
  • Wie arrangiere ich die verschiedenen Instrumentengruppen?
  • Wie verbinde ich elektronische Sounds mit akustischer Musik?

Form:
  • Welche Elemente wiederhole, bzw. variiere ich?
  • Wie kombiniere ich Teile meines Songs?
  • Wie verteile ich Text, Harmonien, Melodien und Rhythmen auf die verschiedenen Teile meines Songs?

Text:
  • Wovon handelt der Song?
  • Welche Bilder entwirft die Sprache?
  • Welches Reimmuster passt zu meinem Song?